(Geschrieben ca. 2009)

Fundorte der gemeinen Sumpfgurke (lat. Cucumis Paludis)

Die Sumpfgurke

Gattung der Sumpfgurken

Die gemeine Sumpfgurke (lat. Cucumis Paludis) ist eine wildwuchernde Gurkenart, die der Familie der Kürbisgewächse angehört. Der Name Sumpfgurke leitet sich einerseits vom alt-polnischen Wort Ogurka und andererseits vom Bereich des Vorkommens, dem Sumpf (Betonung auf -mpf).

Geschmack
der Sumpfgurken

Die wildwachsende Sumpfgurke schmeckt, im Gegensatz zur gemeinen Salatgurke, nach etwas, nämlich nach Gurke. Die Gurke, die wir im Supermarkt angeboten bekommen schmeckt dagegen nach nichts, bestenfalls nach Kunstdünger.

Der feine Geschmack der Sumpfgurke macht jede weitere Behandlung überflüssig. Je nach Fundort variert dieser Geschmack: näher am Meer gedeihen die wunderbaren Salz-Sumpfgurken, in den südlicheren Gefilden findet man die pikanten süß-sauren Sumpfgurken und in den polnischen Sümpfen ist die herbwürzige polnische Sumpfgurken zu Hause. Eine spezielle Sorte ist die alpine Hoch-Sumpfgurke mit einem leicht süsslich bitteren Geschmack, an Edelweiß und Almenrausch erinnernd.

Blüte der gemeinen Sumpfgurke (lat. Cucumis Paludis)

Blüte der gemeinen Sumpfgurke (lat. Cucumis Paludis)

Verbreitung der Sumpfgurken

Die ursprünglich aus Indien stammende Sumpfgurke wurde vermutlich von wandernden Staubsaugervertretern eingeschleppt und ist nun in ganz Europa zu finden. Dank der geringen Empfindlichkeit gegen Kälte gedeiht sie auch im hohen Norden und wird dort von den Rentieren und deren Lappen sehr geschätzt.

Verarbeitung der Sumpfgurken

Sumpfgurken werden zu Speisen und Getränken verarbeitet und auch für halbmedizinische Zwecke verwendet.

Sumpfgurken – Speisen

Am bekanntesten ist der Sumpfgurkensalat, der ob des ausgeprägten Eigengeschmackes ohne weitere Gewürze auskommt. Wer lieber den Geschmack der Glashausgurken hat, kann die Sumpfgurken ein paar Tage in Seifenwasser einlegen, danach haben sie annähernd den gewohnten Geschmack.

Sumpfgurken – Getränke

Formen der gemeinen Sumpfgurke (lat. Cucumis Paludis)

Formen der gemeinen Sumpfgurke (lat. Cucumis Paludis)

Sehr beliebt ist in Polen, aber nicht nur dort, der Wogurka, ein aromatischer Schnaps. Man nimmt einfach ein paar Sumpfgurken, zerkleinert diese, versetzt sie mit ein wenig Zucker und stellt die Mischung aufs sonnenbeschienene Fensterbrett. Nach ein paar Tagen beginnt das Mischmasch zu gären und wird anschließend in alter Schwarzbrennertradition mit selbstgebauten Destiliergeräten gebrannt. Sparsame verwenden auch Vor- und Nachlauaf, das bringt den speziellen Geschmack dieses Gesöffs. Der ist grauenhaft, aber man wird auf kürzestem Weg betrunken und das ist ja schließlich der Zweck des Ganzen. Blindenhunde sind in Polen sowieso die beliebtesten Haustiere.

Sumpfgurken – Medizin/Kosmetik

Die verschiedenen Extrakte der Sumpfgurken fördern so manches Leiden und haben auch in der Kosmetik vielfache Verwendung. Die einfachste und auch von den üblichen Gurkensorten bekannte, ist das Auflegen von Gurkenscheiben auf das Gesicht. Die Wirkung ist enorm – bei zu langer Anwendung wird die Gesichtshaut so stark gestrafft, daß danach Mund und Augen für einige Zeit nicht mehr geschlossen werden können.

Sie habens ja sicher gleich gemerkt, dass dieses wunderbare Gemüse leider nur in meiner Fantasie existiert. Erfunden um zu testen, wie schnell Google eine Seite indexiert und wie und wann diese Seite in den SERPs zu finden ist. Und der Sturm an die Spitze der ERgebnislisten war ja eindrucksvoll – nur schade, dass kein Schwein nach „Sumpfgurke“ sucht 🙂

2009-04-25 – Eingestellt

2009-04-26 – 10x verlinkt

2009-04-29 – indexiert

2009-04-29 – „Sumpfgurken“…Platz 1

2009-04-29 – „Cucumis Paludis„…Platz 1

2009-04-29 – „Sumpfgurke“…Platz 5

2012-08-21 – an diesen Platz übersiedelt

Umzug – Übersiedlungen Wien und international